
Debora Tonelli ist Vertreterin der Georgetown University in Rom, Research Fellow am Berkley Center for Religion, Peace and World Affairs derselben Universität, festangestellte Forscherin am Zentrum für Religionswissenschaften der Fondazione Bruno Kessler (Trient) sowie Gastdozentin an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Päpstlichen Universität Gregoriana und an der Fakultät für Philosophie des Päpstlichen Ateneo S. Anselmo. Sie ist dem Institute for Advanced Catholic Studies an der USC Dornsife angegliedert.
Sie promovierte in Politischer Philosophie an der Universität Roma Tre und verbrachte dank eines DAAD-Stipendiums einen Studienaufenthalt an der Frankfurter Schule. Außerdem promovierte sie in Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (Deutschland).
In ihrer Forschung hat sie sich mit dem Begriff der Norm, der Isonomie, dem biblischen Erbe im modernen politischen Denken, den Dynamiken zwischen Religion und Gewalt sowie den politischen Auswirkungen der biblischen Hermeneutik beschäftigt. Zu ihren Veröffentlichungen gehört das gemeinsam mit Gerard Mannion herausgegebene Werk Exiting Violence: The Role of Religion, De Gruyter 2024.
